Josef Hader online

HADER SPIELT HADER

 

Aus den letzten fünf Programmen, die durchwegs geschlossene Theaterabende sind, hat Josef Hader Teile herausgenommen und zu kleinen Monologen geformt.

Manches kommt einem deswegen so bekannt vor an diesem Abend, von früher, von irgendwo. Und er gibt auch zu, dass er gestohlen hat. Doch kommt es darauf an? Bei dem guten Verhältnis von Täter und Opfer…

Aus der Fülle der Figuren entsteht eine Geschichte, die eines für sich beanspruchen kann: ein neues Hader-Programm zu sein. Ein echtes.

Pressestimmen

Es gibt weltweit keinen besseren Hader als Hader.
taz

Was nun der wirkliche Hader hinter dem Hader ist, der den Hader spielt, das lässt sich nur erahnen.
Berliner Tagesspiegel

...dann ist die Falle zugeschnappt und man klebt ihm an den Lippen.
Nürnberger Zeitung


 

HADER MUSS WEG



Hader muss also weg. Schön. Heißt das jetzt, er ist jemand, der weggehört? Also quasi: unwertes Leben? Oder muss er nur kurz weg und kommt eh gleich wieder? Oder muss er weg aus seinem Programm, weil ihn andere Figuren hinausschmeißen? Wird Hader überhaupt anwesend sein? Muss er irgendwann an diesem Abend sterben? Und ist er dann für immer weg? Aber wer ist in diesem Fall auf der Bühne?

Josef Hader: „In dem Programm kommen vor: eine nachtschwarze Vorstadtstraße voller Gebrauchtwagenhändler, eine heruntergekommene Tankstelle, ein grindiges Lokal, ein Kuvert mit 10.000 Euro, eine Schusswaffe und ca. sieben verpfuschte Leben. Nicht vorkommen werden Prominente und Bundeskanzler. Es wird also wieder total unpolitisch.“

Pressestimmen

Eine rasante Pulp Fiction–Geschichte.
Thomas Trenkler, Der Standard

Sein bisher bester Film.
Wolfgang Kralicek, Falter

Das Schwärzeste seit den Monty Pythons.
Werner Rosenberger, Kurier

Groteskes Welttheater. Sprengt alle Kategorien.
Manfred Papst, Neue Zürcher Zeitung

Von total verpfuschtem Leben handelt dieser Abend, von Menschen, die zur Verteidigung ihres Besitzes über Leichen gehen, die nur noch Emotionen zeigen, wenn der Lack ihres Skodas zerkratzt wird. Zum Schluss hat Hader drei Tote auf der Bühne gespielt und steht unbeschädigt da, in der Hand ein Handy für eine Kommunikation über die Unmöglichkeit der Kommunikation. Kein Lichtblick, nirgends; finsterer geht's nimmer. Ein perfekter Abend mit brillanten, die Sprache auf ihr Zerstörungspotential durchleuchtenden Texten. Weit weg vom Kabarett.
Thomas Thieringer, Süddeutsche Zeitung

Wieder zehn Jahre wird das Stück aber nicht halten.
Franz Thek, Oberösterreichische Nachrichten

Ein Interview mit Josef Hader. Von Wolfgang Kralicek (pdf)